Die Geschichte der Villa Cipriani
Bevor sie ein Hotel wurde, war die Villa Cipriani ein Landsitz, ein Sommerhaus und ein Gasthaus.
In palladianischer Zeit errichtet und im 18. Jahrhundert umgestaltet, wurde sie 1889 vom englischen Dichter Robert Browning erworben. Unter seiner Hand erhielt die Villa jenes edle toskanische Aussehen, das bis heute mit den Hügeln von Asolo im Gespräch bleibt. 1902 ging sie an eine venezianische Familie über, die sie als Sommerhaus nutzte; später wurde sie vermietet und zum Gasthaus umgebaut.
1962: Der Name Cipriani kommt ins Haus
1962 erwarb Rupert Guinness, zweiter Earl of Iveagh, das Anwesen. Lord Iveagh holte Giuseppe Cipriani, den Gründer von Harry’s Bar in Venedig, um aus dem Gasthaus ein kleines Hotel mit Charakter zu machen. Von da an hieß das Haus Villa Cipriani.
Von seiner Handschrift blieb mehr als der Name: Die Einrichtung der American Bar stammt noch aus den sechziger Jahren, und Gerichte der Cipriani-Tradition stehen weiterhin auf der Karte des Restaurants.
1974 kam die Villa Cipriani zur Gruppe Ciga Hotels; 1995 ging sie an Sheraton und später an Starwood Hotels & Resorts Worldwide über. Seit 2012 gehört sie Massimo Zanetti, der eine Phase behutsamer Restaurierungen begonnen hat, um den ursprünglichen Charakter des Anwesens zu bewahren.


Gäste, die Geschichte geschrieben haben
Im Gedächtnis der Villa stehen Namen wie die Königinmutter von England, Prinz Philip von Edinburgh, Juliana von den Niederlanden, Albert von Monaco, Marcello Mastroianni, Vittorio De Sica, Orson Welles, Peter O’Toole, Catherine Deneuve, Kim Basinger und Sharon Stone.

Diese Namen werden erzählt, weil sie zur Geschichte gehören. Die Diskretion gegenüber den heutigen Gästen bleibt hingegen Teil der Arbeitsweise der Villa.











